| Saarbrücken. Gestern fiel im Deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf dem Saarbrücker Uni-Campus offiziell der Startschuss für das Projekt Verisoft XT. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden drei Jahren mit insgesamt zwölf Millionen Euro gefördert. Am Projekt beteiligt sind bundesweit sieben Hochschulen und zehn Unternehmen, koordiniert wird Verisoft XT am DFKI (SZ berichtete). Es ist das Folgeprojekt von Verisoft. Dessen Ziel war es, fehlerfreie Hardware zu entwickeln. Verisoft XT hat sich nun zur Aufgabe gemacht, auch ein Verfahren zu entwickeln, mit dem fehlerfreie Software hergestellt werden kann – weshalb sich auch Branchenriese Microsoft beteiligt.
Für die Saar-Uni bringe das Projekt Standortvorteile, sagt Uni-Präsident Professor Volker Linneweber: „Verisoft XT bringt der Universität Drittmittelzuschüsse.“ Vier Millionen Euro fließen direkt ins Saarland. Zudem bringe es dem „Saarland als Forschungsstandort Renommee.“
Und DFKI-Chef Professor Wolfgang Wahlster ergänzt: „Deutschland kann auf dem Weltmarkt der Kommunikations- und Informationstechnik nur bestehen, wenn es etwas Besonderes bietet. Verisoft XT ist etwas Besonderes.“ ama |