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IT-Themenabend: Das Informations- und Diskussionsforum für Informatik-Forschung und IT-Management

Mit der Veranstaltungsreihe "IT-Themenabend" fördert das Kompetenzzentrum Informatik gezielt den Austausch zwischen Wissenschaft und Anwenderseite. Ziel ist es, die Brücke zu schlagen zwischen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung im Bereich Informatik und den Bedürfnissen auf Seiten der professionellen Anwender und des IT-Managements.

 

 

 

 

2. IT-Themenabend fand am 10. November 2011 statt

Thema: IT-Security in Unternehmen: Grenzenlos flexibel - Grenzenlos unsicher?

Wie wichtig für IT-Verantwortliche derzeit das Thema Sicherheit ist, zeigte die erneut gute Resonanz auf den 2. IT-Themenabend des Kompetenzzentrums Informatik. Gut 50 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsinhalte aus dem Bereich IT-Sicherheit sowie über Chancen und Risiken sozialer Plattformen zu informieren. Die Veranstaltungsreihe soll als Teil des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Praxis im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Sebastian Gerling vom Lehrstuhl für Informationssicherheit und Kryptographie beleuchtete in einem Grundsatzvortrag das Thema IT-Security vor allem unter dem Aspekt des verstärkten Einsatzes mobiler Datenendgeräte. Besonders beeindruckte die Zuhörer eine Live-Demo, bei der er zusammen mit einem Partner demonstrierte, wie sich Sicherheitsvorkehrungen bei einem Mobiltelefon mit dem Betriebssystem Android in wenigen Minuten umgehen lassen.

Zum Vortrag von Sebastian Gerling

Dr. Werner Stephan und Roland Vogt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz stellten in ihrem Beitrag Methoden vor, mit denen sich Software nach dem internationalen IT-Security-Standard Common Criteria sicher programmieren lässt.

Zum Vortrag von Dr. Werner Stephan und Roland Vogt

Prof. Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern, bundesweit gefragter Fachmann zum Thema soziale Netzwerke, ließ in seinem Vortrag keinen Zweifel an seiner kritischen Haltung zu Facebook & Co:“Wer sich bei Facebook herumtreibt, beantwortet an die 100 Fragen über sich, darunter die nach politischer Einstellung, sexuellen Gewohnheiten und weitere, die nach deutschem Datenschutzgesetz als besonders schützenswert gelten“, so Speck. Über den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten seiner Nutzer schlussfolgerte er:"Dafür gibt es einen Rechtsbegriff, der heißt Sittenwidrigkeit". Aus seiner Sicht habe die zentrale Datenspeicherung in sozialen Netzwerken für den Nutzer einen Kontrollverlust über seine persönlichen Daten zur Folge.

Zum Vortrag von Prof. Hendrik Speck

Kontakt:
Kompetenzzentrum Informatik
Kommunikation, Markus M. Frey
Campus E1 7
66123 Saarbrücken
Tel.: 0681/302-70164
E-Mail: m.frey(at)informatik-saarland.de 


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